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Chancen für Mädchen
Handwerk - reine Männersache?
Nein, auf keinen Fall. Viele Handwerksberufe haben einen hohen Frauenanteil, die Berufe Zahntechnikerin oder Augenoptikerin sind hierfür gute Beispiele. Immer mehr Frauen finden heute ihre berufliche Zukunft im Handwerk. Ob Lehrling, Gesellin, Meisterin oder Betriebsinhaberin - in allen Bereichen des Handwerks tragen Frauen heute maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen bei. Der Trend, dass der Anteil der Frauen in technisch-gewerblichen Handwerksberufen rasch ansteigt, setzt sich fort. Gründe dafür liegen in der wachsenden Attraktivität dieser Arbeitsbereiche durch den Einsatz moderner Technik. Heute ist in den Betrieben die gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und Männern selbstverständlich. Die Praxis hat gezeigt, dass Frauen ebenso kompetent, motiviert und erfolgreich arbeiten wie ihre männlichen Kollegen. Das Handwerk bietet gerade auch Mädchen vielfältige Berufschancen. Die Frage lautet heute nicht mehr: entscheide ich mich für Familie oder Beruf, sondern, wie lassen sich Familie und Beruf vereinbaren. Mädchen nehmen selbstbewusst ihr Leben in die eigene Hand und ergreifen von Anfang an einen Beruf, der ihnen Spaß macht. Denn eine fundierte Berufsausbildung sorgt für Unabhängigkeit. Ein Grund mehr, eine hochwertige Ausbildung im Handwerk zu beginnen, die weltweit anerkannt wird.
Michaela: "Wunsch kreativ zu sein"
"Wie andere Menschen Kranführer werden wollen, so wollte ich bereits mit 12 Jahren Fassaden und Innenräume gestalten - auch wenn mir viele Leute gesagt haben, dass sei kein Job für eine Frau." Michaela ist Lehrling im ersten Jahr und hat sich bewusst für das Maler- und Lackiererhandwerk entschieden. "Ein Grund für meinen Entschluss, diese Ausbildung zu machen und mir meinen Traum zu erfüllen, hat etwas mit meinem Wunsch zu tun, kreativ zu sein." Nach der Realschule wusste die 15-Jährige zuerst nicht, ob sie diesen Beruf ergreifen sollte. Ein Gespräch mit einem Malerbetrieb vor Ort und ein zweiwöchiges Praktikum haben sie allerdings endgültig überzeugt. Interessant an dem Beruf findet Michaela nicht nur, dass sie kreativ mit Holz-, Verputz-, Stein- oder Metalloberflächen umgeht, sondern auch mit vielen verschiedenen Leuten zu tun hat. Mit ihren neuen Kollegen - zwei Meistern und fünf Gesellen - kommt sie als einzige Frau sehr gut klar. Wo es anfangs Probleme mit den provokanten Sticheleien eines Kollegen gab, schlägt sie heute verbal zurück. Seitdem kommen sie und der Geselle bestens miteinander klar. Ein Arbeitstag fängt für Michaela um 6.30 Uhr an und endet um 15.30 Uhr. Da bleibt ihr noch genug Zeit, sich um ihre Freunde und Hobbys zu kümmern.
Jasmin: "Faszination Technik"
Jasmin wird Zentralheizungs- und Lüftungsbauerin und ist im dritten Lehrjahr. "Ich habe mich immer schon für technische Dinge interessiert", erzählt sie. Bei der Klimatechnik spielt der Umweltschutz heutzutage eine große Rolle. Um energiesparende Anlagen einzurichten, muss sie sich mit den verschiedenen Energiesystemen gut auskennen. Jasmin gefällt es, dass ihr Beruf sehr abwechslungsreich ist. Sie baut nicht nur Heiz- und Lüftungsanlagen ein, sondern tauscht auch Anlagen aus oder stellt sie auf andere Energieträger um. Damit die Anlagen eine hohe Sicherheit aufweisen, muss sie Heizungen und Lüftungssysteme warten, reinigen und reparieren. Jasmin steht kurz vor ihrer Gesellenprüfung und sie weiß schon heute: "Mein Ziel ist es, Meisterin zu werden."
Sonia: Fulltime-Job als Mutter und Unternehmerin
Um 6.30 Uhr stört Sonia keiner. Falls ein dringender Auftrag in der Tischlerei zu erledigen ist, beginnt ihr Arbeitstag bereits sehr früh morgens. Wenn kurz vor 8.00 Uhr die zwei älteren Kinder zur Schule gehen, "kann der Tag kommen", sagt die 36-jährige, die ihren Fulltime-Job als Mutter und Unternehmerfrau mit Begeisterung und Kreativität meistert. Die beruflichen Ambitionen von Sonia gingen zunächst in Richtung Innenarchitekturstudium, sie entschied sich dann aber für eine Tischlerlehre. Als sie ihren Mann den Tischler Franz kennen lernte war ihr klar: "Wir bauen gemeinsam einen Betrieb auf." Sie legte die Meisterprüfung ab und gründete einen Betrieb. Um ihre Kenntnisse auf eine solide Basis stellen zu können, absolvierte Sonia die Fortbildung zur "Betriebswirtin im Handwerk". Heute bewältigt sie sowohl technische Aufgaben als auch alle büro- und verwaltungstechnischen Abläufe der Tischlerei.
Handwerk - reine Männersache?
Nein, auf keinen Fall. Viele Handwerksberufe haben einen hohen Frauenanteil, die Berufe Zahntechnikerin oder Augenoptikerin sind hierfür gute Beispiele. Immer mehr Frauen finden heute ihre berufliche Zukunft im Handwerk. Ob Lehrling, Gesellin, Meisterin oder Betriebsinhaberin - in allen Bereichen des Handwerks tragen Frauen heute maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen bei. Der Trend, dass der Anteil der Frauen in technisch-gewerblichen Handwerksberufen rasch ansteigt, setzt sich fort. Gründe dafür liegen in der wachsenden Attraktivität dieser Arbeitsbereiche durch den Einsatz moderner Technik. Heute ist in den Betrieben die gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und Männern selbstverständlich. Die Praxis hat gezeigt, dass Frauen ebenso kompetent, motiviert und erfolgreich arbeiten wie ihre männlichen Kollegen. Das Handwerk bietet gerade auch Mädchen vielfältige Berufschancen. Die Frage lautet heute nicht mehr: entscheide ich mich für Familie oder Beruf, sondern, wie lassen sich Familie und Beruf vereinbaren. Mädchen nehmen selbstbewusst ihr Leben in die eigene Hand und ergreifen von Anfang an einen Beruf, der ihnen Spaß macht. Denn eine fundierte Berufsausbildung sorgt für Unabhängigkeit. Ein Grund mehr, eine hochwertige Ausbildung im Handwerk zu beginnen, die weltweit anerkannt wird.
Michaela: "Wunsch kreativ zu sein"
"Wie andere Menschen Kranführer werden wollen, so wollte ich bereits mit 12 Jahren Fassaden und Innenräume gestalten - auch wenn mir viele Leute gesagt haben, dass sei kein Job für eine Frau." Michaela ist Lehrling im ersten Jahr und hat sich bewusst für das Maler- und Lackiererhandwerk entschieden. "Ein Grund für meinen Entschluss, diese Ausbildung zu machen und mir meinen Traum zu erfüllen, hat etwas mit meinem Wunsch zu tun, kreativ zu sein." Nach der Realschule wusste die 15-Jährige zuerst nicht, ob sie diesen Beruf ergreifen sollte. Ein Gespräch mit einem Malerbetrieb vor Ort und ein zweiwöchiges Praktikum haben sie allerdings endgültig überzeugt. Interessant an dem Beruf findet Michaela nicht nur, dass sie kreativ mit Holz-, Verputz-, Stein- oder Metalloberflächen umgeht, sondern auch mit vielen verschiedenen Leuten zu tun hat. Mit ihren neuen Kollegen - zwei Meistern und fünf Gesellen - kommt sie als einzige Frau sehr gut klar. Wo es anfangs Probleme mit den provokanten Sticheleien eines Kollegen gab, schlägt sie heute verbal zurück. Seitdem kommen sie und der Geselle bestens miteinander klar. Ein Arbeitstag fängt für Michaela um 6.30 Uhr an und endet um 15.30 Uhr. Da bleibt ihr noch genug Zeit, sich um ihre Freunde und Hobbys zu kümmern.
Jasmin: "Faszination Technik"
Jasmin wird Zentralheizungs- und Lüftungsbauerin und ist im dritten Lehrjahr. "Ich habe mich immer schon für technische Dinge interessiert", erzählt sie. Bei der Klimatechnik spielt der Umweltschutz heutzutage eine große Rolle. Um energiesparende Anlagen einzurichten, muss sie sich mit den verschiedenen Energiesystemen gut auskennen. Jasmin gefällt es, dass ihr Beruf sehr abwechslungsreich ist. Sie baut nicht nur Heiz- und Lüftungsanlagen ein, sondern tauscht auch Anlagen aus oder stellt sie auf andere Energieträger um. Damit die Anlagen eine hohe Sicherheit aufweisen, muss sie Heizungen und Lüftungssysteme warten, reinigen und reparieren. Jasmin steht kurz vor ihrer Gesellenprüfung und sie weiß schon heute: "Mein Ziel ist es, Meisterin zu werden."
Sonia: Fulltime-Job als Mutter und Unternehmerin
Um 6.30 Uhr stört Sonia keiner. Falls ein dringender Auftrag in der Tischlerei zu erledigen ist, beginnt ihr Arbeitstag bereits sehr früh morgens. Wenn kurz vor 8.00 Uhr die zwei älteren Kinder zur Schule gehen, "kann der Tag kommen", sagt die 36-jährige, die ihren Fulltime-Job als Mutter und Unternehmerfrau mit Begeisterung und Kreativität meistert. Die beruflichen Ambitionen von Sonia gingen zunächst in Richtung Innenarchitekturstudium, sie entschied sich dann aber für eine Tischlerlehre. Als sie ihren Mann den Tischler Franz kennen lernte war ihr klar: "Wir bauen gemeinsam einen Betrieb auf." Sie legte die Meisterprüfung ab und gründete einen Betrieb. Um ihre Kenntnisse auf eine solide Basis stellen zu können, absolvierte Sonia die Fortbildung zur "Betriebswirtin im Handwerk". Heute bewältigt sie sowohl technische Aufgaben als auch alle büro- und verwaltungstechnischen Abläufe der Tischlerei.

